Die fehlenden Bausteine im souveränen Stack.
openDesk, La Suite numérique und die entstehenden nationalen Stacks liefern Office, Kommunikation, Dateien und Projektverwaltung. Was in allen fehlt, ist die Grundlage, sie zu erweitern: eine gemeinsame Basis für Identität, Schnittstellen, Suche und Datenschutz, auf der eigene Fachanwendungen sauber integriert entstehen statt als Insel daneben. Open Solidio liefert diese Basisplattform — und mit Open CRM, Open Tasks und Open Transcript gleich die Anwendungen, die überall zuerst gebraucht werden.
600.000
Nutzer auf La Suite numérique (DINUM) — Ziel 2,5 Mio. bis 2027
0
Anwendungen, die das Ganze bisher erweitern und nachnutzen
1
Basisplattform für alle Apps — SSO, SCIM, Suche, MCP, DSGVO
11.12.2027
volle Geltung des Cyber Resilience Act für Ihre Apps
Alles da — außer dem Platz für Ihre eigenen Anwendungen.
Was die Stacks abdecken
Office, E-Mail, Chat und Videokonferenz, Dateiablage, Wissens- und Projektverwaltung — als offene, wiederverwendbare Bausteine, in Behörden bereits im Produktivbetrieb.
openDesk · La Suite numérique · nationale OSPO-Stacks
Was fehlt
Die Möglichkeit, den Stack um eigene Funktionen, Services und Anwendungen zu erweitern — und zwar so, dass sie sauber integriert sind statt danebengestellt: gemeinsame Identität, gemeinsame Schnittstellen, gemeinsame Datenwege. Ohne diese Grundlage entsteht bei jeder Erweiterung eine Insel, die Interoperabilität kostet statt sie zu schaffen.
Erweiterbarkeit · Integration · Interoperabilität
Was Open Solidio liefert
Fokussierte Apps, die einzeln nutzbar sind und dieselbe Basisplattform teilen: ein Identitätsmodell, eine Suche, eine Schnittstellenlogik, eine DSGVO-Zusage. Java-Backend auf gehärteten Container-Images, Abhängigkeiten und SBOMs offen einsehbar.
Ergänzung, kein Parallelstack
Drei Anwendungen und Platz für viele weitere
Open CRM, Open Tasks und Open Transcript sind der Anfang, nicht der Umfang: Jede weitere Anwendung — von uns, von Partnern oder von Ihnen — setzt auf derselben Basisplattform auf und ist damit vom ersten Tag an Teil desselben Stacks.
Kontakte, Organisationen, Interaktionen und Verantwortlichkeiten — für Verwaltungen, Kammern und öffentliche IT-Dienstleister, die Beziehungen dokumentieren müssen, ohne sie in eine fremde Cloud zu geben.

Leichtgewichtiges Aufgaben- und Fallmanagement: Vorgänge mit Zuständigkeit, Frist und Verlauf. Kein Projektwerkzeug für Programme, sondern das Werkzeug für die tägliche Bearbeitung.

Aufnehmen, importieren, transkribieren, zusammenfassen — DSGVO-konform. Die KI ist konfigurierbar und läuft self-hosted oder in deutschen Rechenzentren, die Aufnahme ist offline-fähig. Ihre Gesprächsdaten verlassen Ihren Verantwortungsbereich nicht.

Weitere Apps folgen
In Vorbereitung — die Reihenfolge richtet sich nach dem Bedarf der Stack-Betreiber. Sagen Sie uns, welche Komponente Ihnen zuerst fehlt.
Das Eigentliche liegt unter den Apps.
Jede App von Open Solidio erbt Identität, Provisionierung, Schnittstellen, Suche, Agentenzugang und Datenschutzzusagen von einer gemeinsamen Grundlage. Deshalb startet eine neue App — auch die eines Partners — auf einer erprobten, sicheren Basis statt bei null.
Single Sign-on über OIDC und SAML
Anschluss an den Identitätsanbieter, der im Stack schon steht — Keycloak und andere. Keine zweite Nutzerdatenbank, keine zweite Passwortstrecke.
SCIM-Provisionierung
Nutzer und Gruppen kommen aus der bestehenden Verzeichnisverwaltung und verschwinden dort auch wieder. Ein- und Austritte sind ein Vorgang, nicht drei Tickets.
Webhooks, API-Keys und PATs
Ereignisse verlassen die App in Richtung Fachverfahren; Automatisierung und Integrationen authentifizieren sich mit eigenen, entziehbaren Schlüsseln statt mit einem geteilten Dienstkonto.
Volltextsuche und Indexierung
Eine Suche über die Inhalte aller Apps, mit den Rechten des Suchenden. Was jemand nicht sehen darf, findet er auch nicht.
MCP für KI-Agenten
Agenten greifen über eine definierte Schnittstelle auf Vorgänge zu — mit denselben Rechten und derselben Protokollierung wie ein Mensch. Souveräne KI-Nutzung setzt voraus, dass die Daten im eigenen Betrieb bleiben.
DSGVO als Plattformzusage
Auskunft, Löschung, Export und Protokollierung sind in der Grundlage gelöst und gelten für jede App, statt in jeder App neu implementiert — und neu geprüft — zu werden.
Drei technische Schichten. Kontrolle aus einer Hand.
Das Schaubild zeigt den Aufbau von oben nach unten: die Apps, die Ihre Anwender öffnen — heute Open CRM und Open Tasks, morgen Ihre eigenen. Darunter die Basisplattform, die alle Apps gemeinsam nutzen und die Identität, Schnittstellen, Suche und Datenschutz einmal löst. Ganz unten der Betrieb: Java auf gehärteten Container-Images mit offener Lieferkette — bei Ihnen, nicht bei uns.
Apps — einzeln nutzbar
Kontakte · Organisationen · Interaktionen
Vorgänge · Fristen · Verlauf
Aufnahme · Transkript · Zusammenfassung
in Vorbereitung — auch von Partnern
Basisplattform — geteilt von allen Apps
Betrieb — beim Betreiber, nicht bei uns
Java-Backend
von den Maintainern der eingesetzten OSS-Bausteine
Gehärtete Container-Images
Basis: container.gov.de
Offene Lieferkette
SBOM & Lizenzdaten via Dependency-Track und ORT
Was Open Solidio an Ihren Stack anschließt.
| Anschluss | Wofür | Stand |
|---|---|---|
| Keycloak & andere IdP | Anmeldung über OIDC / SAML mit den bestehenden Konten | Fertig |
| SCIM-Provider | Nutzer- und Gruppenprovisionierung aus der Verzeichnisverwaltung | In Entwicklung |
| container.gov.de / openCode | Gehärtete Basis-Images und Auslieferung über den Bundeskanal | In Entwicklung |
| openDesk | Suite-Apps als ergänzende Bausteine neben Office, Chat und Dateien | Geplant |
| MCP-Clients | KI-Agenten auf Vorgängen, mit Rechten und Protokoll des Nutzers | Fertig |
| Webhooks & REST | Ereignisse und Daten in Richtung Fachverfahren und Automatisierung | Fertig |
| KERN UX * | Oberflächen im offenen UX-Standard der deutschen Verwaltung — barrierefrei nach BITV | Umstellung läuft |
| Dependency-Track & ORT | Abhängigkeiten, Lizenzen und SBOMs öffentlich einsehbar | Etablierte Praxis bei Open Elements |
* Die Oberflächen von Open Solidio stellen wir auf KERN UX um — den offenen UX-Standard für die deutsche Verwaltung, den der IT-Planungsrat zum 1. Januar 2027 in sein Produktportfolio übernimmt und der damit von Bund und Ländern gemeinsam getragen wird. Für Ihre Anwender heißt das: dieselbe Bedienlogik und dieselbe Barrierefreiheit wie in den übrigen Verwaltungsdiensten — und für eigene Erweiterungen ein Komponentensatz, den Sie nicht selbst pflegen müssen.
Open Solidio befindet sich in Entwicklung. Die Spalte „Stand“ beschreibt den Entwicklungsstand, keine Produktzusage — belastbare Termine besprechen wir im technischen Briefing.
Nachweisbar, nicht behauptet.
Die Lieferkette liegt offen
Abhängigkeiten, Lizenzen und SBOMs sind öffentlich einsehbar — über Dependency-Track und ORT, nicht als PDF-Anhang zum Angebot. Jedes Risiko in der Kette ist benannt, bevor jemand danach fragt.
Wir sind der Upstream
Open Elements pflegt zentrale Java-Bausteine — Apache Maven, JUnit, Log4j, Commons, Eclipse Temurin — als Maintainer. Ein CVE im Kern wartet nicht auf einen fremden Patch.
CRA aus erster Hand
Open Elements arbeitet in der Open Regulatory Compliance Working Group der Eclipse Foundation an den Regeln mit, nach denen ab dem 11.12.2027 geprüft wird — und liefert dieselbe Nachweisbarkeit in den eigenen Komponenten.
Sie besitzen den Betrieb
Open Source, eigener Betrieb, offene Datenformate. Kein Exportformat, das nur wir lesen können, und keine Lizenzbindung, die eine Migration bestraft.
Die Basis ist zu 100 % containerbasiert und damit für jedes Zielsystem bereit — eigenes Rechenzentrum, Kubernetes, Coolify oder Hetzner. Wenn Sie beim Betrieb Unterstützung brauchen, übernehmen wir ihn mit Ihnen: sprechen Sie uns an.
Komponenten, die man übernehmen kann.
Open Solidio entsteht als Open Source in öffentlichen Repositorien der Open Elements Labs. Eine Komponente, die in kritischen Verwaltungspfaden läuft, muss ohne ihren Urheber weiterlebensfähig sein — deshalb entwickeln wir sie von Anfang an so, dass Lizenz, Abhängigkeiten und Bauprozess einer Übernahme standhalten.
Lizenzwahl und langfristiges Governance-Modell legen wir gemeinsam mit den Stack-Betreibern fest, die Open Solidio einsetzen wollen — eine permissive Lizenz und eine neutrale Trägerschaft sind unsere Zielrichtung, nicht die Bedingung für ein Gespräch.
Kommerziell tragen wir sie über Support & Care: verbindliche Reaktionszeiten, Sicherheitspflege und regulatorische Nachweise für die Bausteine, die wir selbst pflegen.
Was uns Stack-Betreiber meistens zuerst fragen.
Konkurriert Open Solidio mit openDesk?
Nein. Open Solidio besetzt zwei Bausteine, die die souveränen Stacks nicht abdecken, und nutzt deren Identitäts-, Betriebs- und Auslieferungswege mit. Sie erhöht den Wert des Stacks, statt ihn zu duplizieren.
Können wir eine App ohne die andere betreiben?
Ja. Jede App ist einzeln nutzbar. Die gemeinsame Basisplattform ist der Grund, warum zwei Apps sich wie eine anfühlen — keine Kaufbedingung.
Wer betreibt die Software?
Sie oder Ihr IT-Dienstleister — auf eigener Infrastruktur, auf gehärteten Container-Images. Es gibt keinen Zwang zu einem Betrieb bei uns und keinen Datenabfluss an Dritte.
Können wir eigene Apps auf der Plattform bauen?
Das ist der Zweck der Basisplattform. ISVs und Dienstleister sind die zweite Zielgruppe: eine Fachanwendung startet auf fertigem SSO, Provisionierung, Suche, Schnittstellen und DSGVO-Grundlage.
Wie weit ist die Entwicklung?
Open CRM und Open Tasks sind in Entwicklung, die Basisplattform ist der Schwerpunkt. Den aktuellen Stand, die Repositorien und einen realistischen Zeitplan zeigen wir im technischen Briefing.
Was kostet das?
Die Software ist Open Source. Bezahlt werden Einführung, Anpassung und Support & Care — transparent nach Tagessätzen oder als Abonnement, nicht als undurchsichtiges Lizenzbündel.
Ihre Souveränität basiert schon heute auf Bausteinen, die wir pflegen.
Open Elements GmbH, Leverkusen · Team in Dortmund. Maintainer statt Wiederverkäufer: Board- und Komitee-Sitze bei der Eclipse Foundation, der Linux Foundation / LFDT und der ORC WG.
ZenDiS · container.gov.de
Wir liefern die offiziellen Java-Container-Images für den Bundeskanal — gehärtet und CRA-fähig.
AKG GmbH
Gemeinschaftsunternehmen von 127 Kammern in Deutschland — Referenzarchitektur und Workshops zu Open Source und offenen Standards.
Eclipse Foundation · ORC WG
Mitarbeit an den CRA-Regeln für Open Source und an Eclipse Temurin — dort, wo die Nachweispflichten definiert werden.
Kapazität, die bleibt
Engineering-Team in Ostafrika und eine Hochschulkooperation in Uganda: lokale Entwickler werden zu OSS-Committern — relevant für DPI-Programme und nationale OSPOs.
Sagen Sie uns, welcher Baustein in Ihrem Stack fehlt.
Wir zeigen im technischen Briefing den aktuellen Stand, die Architektur und die Integration in Ihre Umgebung — mit den Entwicklern, nicht mit einem Vertriebsteam. 45 Minuten, keine Folienshow.
